Altpapierkrise
 
DIE Onlinezeitung

.
Altpapier-Krise - Wohin mit dem ganzen Dreck ?

So langsam komme ich auf den Trichter: Alles, was Grüne, GroKo und Co. anfassen, wird zum Flop. Jüngstes Beispiel ist das Altpapier. Bisher wurde es größtenteils ins Ausland entsorgt. Aber China will unseren Dreck nicht mehr und hat den Import gestoppt. Nun haben deutsche Altpapierhändler den "Schwarzen Peter".

Weil Asien als Abnehmer ausgefallen und der Rohstoff in Europa im Überfluss vorhanden ist, sind die Altpapierpreise abgestürzt. Verdienten die Städte lange Jahre gut Geld damit, so müssen sie jetzt kräftig drauflegen.

Der nur ganz kleine Einschritt in unseren Wirtschaftskreislauf entlarvt nun den bizarren Mülltourismus unserer auch so SAUBEREN Regierung ..



Altpapierkrise

 

Herausgeber Dipl. Bw. Hans J. Busch Ein Kommentar von Dipl. Bw. Hans J. Busch
Herausgeber von LMfD News
am 30.1.2020

Der Export von Altpapier ist drastisch zurückgegangen. Wurden 2018 noch knapp 2 Millionen Tonnen exportiert, so waren es 2019 nur noch etwas über 1,7 Millionen Tonnen. Das bedeutet, dass die Preise weiter extrem stürzen werden und der deutsche Steuerzahler wieder mal die Zeche bezahlen soll. Der europäische Recyclingdachverband Euric schätzt, dass europaweit derzeit rund acht Millionen Tonnen Altpapier zu viel in Umlauf sind.

 

Was ist passiert im Ausland

China hat zu gemacht. Insgesamt 24 verschiedene Recyclingmaterialien wie unsortierter Plastikabfall, Altpapier, alte CDs und alte Textilien dürfen seit dem 1. Januar nicht mehr nach China exportiert werden, denn es will eine eigene Kreislaufwirtschaft aufbauen und nicht mehr als weltweite Müllkippe fungieren.

Nun ist die "Mülldeponie" dicht. Weitere Länder wie Indien, Thailand und Indonesien haben ebenfalls nachgezogen und die Einfuhr von Altpapier stark beschränkt. Weitere Stoffe, wie Altkunststoffe und Stahlschrott, sind ebenfalls von den Vorschriften betroffen und stellen weitere Exportschwierigkeiten für Deutschland dar.

 

Was ist passiert im Inland

Dadurch, dass die Asiaten unseren Müll nicht mehr abnehmen, ist die Marktsituation durch ein deutliches Überangebot und sinkenden Preise gekennzeichnet. Es herrscht ein massives Überangebot an Altpapier und Plastik. Dadurch, dass mit dem alten Plunder kein Geld mehr verdient werden kann, machen in Deutschland, aber auch in anderen europäischen Ländern, bereits die ersten Papierfabriken dicht.

 

Von welchen Mengen reden wir

Das Überangebot an Papier wird im Jahr 2020 europaweit ca. 8 Mio. Tonnen betragen. Rund 15 % beträgt der Anteil am Papier-, Pappe- und Karton-Abfall in Deutschland. Das sind jährliche Menge von 455 Kilogramm je Einwohner oder rund 67 Kilogramm pro Person. Allein bei Restmüll und Bioabfällen ist das Aufkommen höher.

 

Was wird passieren

Dadurch, dass die Preise dramatisch eingebrochen sind, kann Deutschland seinen Dreck nicht mehr exportieren. War das Einsammeln von Altpapier und Plastik hierzulande bisher kostenfrei, so muss in den nächsten Jahren damit gerechnet werden, dass wir dafür kräftig in die Taschen greifen müssen.

Lange Jahre haben Städte und Gemeinden gutes Geld mit dem Abfall gut verdient. Aber damit ist Schluss.

 

Fakten

Die Lager sind extrem voll, weil auch Altpapier aus den europäischen Nachbarländern auf den deutschen Markt drängt. Ein weiteres Problem ist, dass die Verkaufserlöse nicht mehr annähernd die Kosten für Sammlung und Transport decken. Bereits haben viele Entsorger die Preise für die Leerungen der Altpapierbehälter an ihre Kunden umgelegt, was bisher kostenfrei war. Aber das allergrößte Problem ist, dass viele Papierfabriken das Altpapier überhaupt nicht mehr abnehmen, weil auch das billige Altpapier der europäischen Nachbarn dazukommt.

 

Fazit

So, wie es aussieht, müssen wir uns darauf einstellen, dass wir für die Altpapierentsorgung künftig Geld bezahlen müssen. Dabei ist aber überhaupt noch nicht geklärt, was mit dem "alten Scheiß" passieren soll. Seit Jahren hat man den Müll gedankenlos exportiert und das Problem weit weg geschoben. Jetzt steht unsere Wirtschaft da und hat ein riesiges Problem, weil versäumt wurde, entsprechende Wiederverwendungsmöglichkeiten zu schaffen. Grüne, Linke und Co. haben NUR gute Ideen   -   Aber keine Lösungen ...


Herzlichst, ihr Dipl. Bw. Hans J. Busch

Herausgeber LMfD News

 

© Eigenartikel von www.lmfd.de

 

Seite weiterempfehlen
Kommentar abgeben
Facebook

Herausgeber
News Home
home