Bildung Deutschland
Berufsausbildung
    Erschreckende Bildungsdefizite junger Deutscher. Das Bildungsniveau der Grundschüler in Deutschland ist deutlich in den Keller gesackt.  
Wenn die "Dummen" immer mehr gefördert werden, nehmen unsere "Intelligenten" immer mehr ab. Das technologische Führungsland fällt auf ein Drittstaatenniveau zurück. Förderung der breiten Masse bedeutet nicht einen qualifizierten Zuwachs an Bildung.
  Entwicklung Ausbildung
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  Bildungsabschluß
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  Sozialversicherungspflichtige Azubis
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  Vortrilr betrieblicher Ausbildung
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  Akademikerquote Europa  
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  Studienabbrüche  
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  Wähler unter 30  
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Fehlen Azubis, fehlt später Fachpersonal

Denn viele Jugendliche verbringen erst mal ein Jahr im sogenannten Übergangsbereich. Eigentlich sind solche Programme dazu da, Bewerber für den Lehrstellenmarkt fit zu machen, etwa, wenn sie in Schulfächern schlecht waren, die für ihre Wunschstelle wichtig sind. Tatsächlich sind sie aber auch eine Art Parkplatz für Unversorgte. Und hier ist die Zahl stark angestiegen, um 12,2 Prozent. Fast 300.000 junge Menschen begannen 2016 ein Programm im "Übergangsbereich".

Fehlen den Firmen Azubis, haben sie später auch Probleme, Fachpersonal zu bekommen; außerdem sind sie so immer weniger motiviert, zum System der Berufsausbildung beizutragen. Nur noch jeder fünfte Betrieb bildet mindestens einen Lehrling im dualen System aus. 2007 war es noch fast jede vierte Firma. Tendenz: weiter fallend.

Und auf der anderen Seite haben rund 1,95 Millionen Menschen im Alter zwischen 20 und 34 Jahren keine abgeschlossene Berufsausbildung. Das heißt: 13,4 Prozent dieser Altersgruppe haben keine echte berufliche Perspektive. Die Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr sogar leicht gestiegen.

Deutsche Betriebe bilden immer weniger Menschen aus - obwohl die Beschäftigungszahlen kontinuierlich steigen. Zu diesem Ergebnis ist ein Forschungsprojekt des Soziologischen Forschungsinstituts (SOFI) und der Universität in Göttingen gekommen, das von der Bertelsmann-Stiftung gefördert wurde.

Zwischen 1999 und 2015 stieg demnach die Anzahl der Beschäftigen um 12,1 Prozent, die der Auszubildenden sank hingegen im gleichen Zeitraum um 6,7 Prozent. Dadurch sinkt auch die Ausbildungsquote: 2015 kamen auf 100 Beschäftigte 5,1 Auszubildende. Zum Vergleich: 1999 waren es noch 6,1.