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In vielen Ländern der Welt gewinnt Kohleverbrennung immer mehr an Bedeutung. Allein China errichtet oder plant den Bau von über 300 neuen Kohlekraftwerken auf der ganzen Welt. Ein weltweiter Kohleausstieg ist nicht in Sicht. Der Rückgang der Kohleverstromung in Deutschland wird somit durch Mehrverbrauch voll kompensiert.

Nur Deutschland und eine Hand voll aufgescheuchter Staaten ist gegen Strom aus Kohle. Deutschland möchte sogar Vorbild für die Welt sein.



Kohleausstieg

 

Herausgeber Dipl. Bw. Hans J. Busch Ein Kommentar von Dipl. Bw. Hans J. Busch
Herausgeber von LMfD News
am 22.12.2019

In Deutschland geht die Kohleverstromung zwar zurück, doch in einigen Staaten gewinnt der fossile Energieträger immer mehr an Bedeutung. Dabei handelt es sich vor allem um die Länder: Bangladesch, Ägypten, Indien, Türkei, Vietnam, Indonesien, Pakistan und Mongolei.

Der Rückgang der Kohleverstromung in Deutschland wird somit durch Mehrverbrauch voll kompensiert.

Und weltweit ist ein Kohleausstieg nicht in Sicht. Die 120 größten Kohleproduzenten haben knapp 1.400 neue Kraftwerke in 59 Ländern in Planung oder sind schon im Bau.

Nur allein China trägt die Hälfte des weltweiten Kohleverbrauchs. Während in Zentraleuropa und Nordamerika vor allem moderne Kraftwerke stehen, gibt es in Osteuropa, Russland und Indien noch viele ältere Kraftwerke, die mit einer unzureichenden Rauchgasreinigung ausgestattet sind und deshalb, oft mit minderwertiger Kohle, nur ein Bruchteil der Schadstoffe herausfiltern können. Der Rest geht in die Luft - auch nach Deutschland, denn verunreinigte Luft macht leider nicht an den Grenzen halt.

 

China macht es

Der weltweit größte Kraftwerksplaner ist Chinas National Energy Investment Group, die Kraftwerke mit 37,8 GW plant. Gefolgt von der China Huadian Corporation mit 25 GW und der indischen National Thermal Power Corporation mit ebenfalls 25 GW Kohlekraftwerken.

Derzeit baut die Volksrepublik Kohlekraftwerke mit zusammen 60 GW in 17 Ländern. Aber fast 20 % der geplanten Kapazität entstehen außerhalb Chinas.

 

Wer macht es noch

Eigentlich dürfte der Energiekonzern PGE in Polen nur bis April 2020 aus dem Tagebau fördern, der das Kraftwerk mit Braunkohle versorgt. Aber die Genehmigung soll nun um weitere 25 Jahre verlängern werden und die Kohleförderung zudem ausweiten. Der Konzern baut bereits an einem neuen Kraftwerksblock.

Auch in der Türkei wuchs die Braun- und Steinkohle-Nutzung allein 2018 um 12,5 %. Kohle wurde damit erstmals zur bedeutendsten Stromquelle des Landes.

Russland ist, nach China, den USA und Indien, der viertgrößte Stromverbraucher der Welt. Die Energieerzeugung ist dort voll auf konventionelle Kohlekraftwerke fokussiert.

Indien plant neue Kohlekraftwerke mit mehr als 60 Gigawatt (GW) und würde damit die Kapazitäten um 33 % steigern. 70 % des Stroms in Indien stammt aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe Und Reserven gibt es noch genug. Ab dem Jahr 2022 sollen dort aber keine neuen Kohlekraftwerke mehr gebaut werden. Die im Bau befindlichen Kraftwerke werden allerdings noch fertiggestellt.

 

Irrsinn in Deutschland

In seinem Kohleausstiegsgesetz setzt sich das Bundeswirtschaftsministerium über die Empfehlungen der Kohlekommission hinweg und genehmigt das Steinkohlekraftwerk in Datteln. Das Kraftwerk, mit einer Leistung von 1100 Megawatt, soll mehr als die Hälfte des erzeugten Stroms an die Deutsche Bahn liefern. Ein weiterer Großkunde ist RWE, der den Strom für seinen Großhandel einkaufen will.

Sollte das Kraftwerk nicht ans Netz gehen, würden die vereinbarten Entschädigungen fällig. Nur an RWE müssten bis zu 1,5 Milliarden Euro je Gigawatt Kraftwerkskapazität bezahlt werden.

 

Fazit

Warum soll Deutschland den Schulmeister der Welt machen. Ausstieg aus der Verbrennung fossiler Energien ist zwar angesagt. Aber nicht, wenn dabei die heimische Wirtschaft mutwillig zerstört wird. Ausgelöst durch die Hysterie von einigen pubertären Jugendlichen ist unsere Regierung leider auf den Klimahype-Zug aufgesprungen und hat unsinnige, teure und unwirksame Maßnahmen ergriffen.


Herzlichst ihr Dipl. Bw. Hans J. Busch
Herausgeber LMfD News

 

© Inspiriert durch einen Artikel in www.welt.de